Monday, July 20, 2009

Funkstille vorbei

Nach längere Funkstille gibt es endlich auch an dieser Stelle wieder ein Lebenszeichen von mir. Seit meinem letzten Eintrag vom Februar habe ich zwar immer noch keinen Tee gekauft, dafür aber eine Hand-Kaffemühle , und auch sonst ist jede Menge passiert. Natürlich gab es viel Arbeit, aber dazwischen hatten wir immer mal wieder Zeit für Ausflüge, etwa in die White Mountains und natürlich in die Blue Hills und auf die Harbor Islands, für die leider aber die Farbe nicht gereicht hat.

Zwischendrin gab es das Feuerwerk zum Unabhängigkeitstag, wo ich meine armen Eltern stundenlang auf der Harvard Bridge hab warten lassen, nur um zusammen mit 500.000 anderen (Fernsehzuschauer nicht mitgerechnet) das olle Feuerwerk bewundern zu lassen. Das wiederum war dann aber auch sehr sehenswert.

Der Juni war unglaublich wolkenverhangen und verregnet. Seit ~1903 hatte es nicht mehr so einen unjunihaften Juni gegeben. Das hatte aber auch etwas Gutes: Denn wenn es regnet, lebt man sicherer. Ich habe hier ja schon des öfteren die Schuß- und Stichtoten in Boston thematisiert; der Boston Globe berichtete im Juni, daß es im Regen viel weniger Morde gibt, und die New York Times schrieb, daß es bei Sonnenschein und Wärme mehr Mordfälle gibt. Während der Globe dieses Jahr noch keine "Homicide Map" veröffentlicht hat, gibt es inzwischen eine solche für New York City , und zwar mit interessanten Statistiken.

Aber zurück zu angenehmeren Themen.