Habe gerade einmal einen Blick in den Kalender geworfen und festgestellt,
daß der letzte Tag, an dem wir nicht ins Institut mußten, Sonntag, der 31.
Mai war. Ja, richtig gelesen, seit genau 70 Tagen waren wir jeden Tag bei
der Arbeit. Am Wochenende zwar manchmal nicht den ganzen Tag, sondern "nur"
morgens und abends zum Zellkultur- und Tiere-Versorgen, aber das zählt ja
wohl irgendwie auch... Manchmal frage ich mich, wann sich dieser
Lebensrhythmus wohl ändern wird. Immerhin gibt es zur Zeit keine
Nachtdienst, die fangen erst dann wieder an, wenn dieser Forschungsausflug
beendet ist.
Immerhin hat's gestern nachmittag mal für ein Stündchen an unserem Haus-See gereicht. Es hat 2 1/2 Minuten gedauert, und ich war eingeschlafen...
Ansonsten ist noch zu vermelden, daß Boston gerade in mehrerer Hinsicht in Aufruhr ist: Erstens wurde endlich der Chef der Verkehrsbetriebe "gegangen" (aber ob jetzt irgendetwas verändert wird in dem Saftladen, bleibt noch abzuwarten); zweitens hat die Stadt beschlossen, Boston fahrradfreundlicher zu machen und im Zuge dieser Maßnahmen an jeder Straßenecke Mietfahrräder aufzustellen (so ähnlich wie in Frankfurt und Berlin); und drittens ist herausgekommen, daß Big Papi, der Baseball-Superstar, gedopt war/ist. Eigentlich keine große Überraschung, denn es verfestigt sich mehr und mehr der Eindruck, daß jeder, aber auch wirklich jeder im Spitzensport mit unlauteren Mitteln arbeitet...
Da macht es mir doch gleich nicht mehr so viel aus, daß ich so unsportlich bin. Wo war noch mal die Keksdose? ...

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