Gestern war Halloween. In meinem dritten Jahr in Boston das erste Mal, daß dieser Tag nicht auf einen regulären Arbeitstag fiel -- da muß man natürlich die Gelegenheit wahrnehmen und sich das amerikanische Gruseltreiben einmal aus der Nähe ansehen! Unsere Straße ist im Ort bekannt für ihr Hollywood-Spektakel. Den ganzen Tag über konnte man den Nachbarn zusehen, wie sie ihre Häuser in kleine Geisterschlösser verwandelten. Abends zogen dann Horden von kleinen Kindern durch die Straßen, dicht gefolgt von ihren Erziehungsberechtigten, und verbreiteten "Angst" und "Schrecken". Jedenfalls war unser Haus-Hund ganz aufgedreht, und das will bei der alten Dame schon was heißen. Unser Vermieter war mutig und warf den kleinen Monstern furchtlos einen Mini-Schokoriegel nach dem anderen in den Rachen.
In der oberen Hälfte der Straße entwickelte sich ab halb acht ein regelrechtes Straßenfest mit allen möglichen und unmöglichen Gestalten. Am besten fand ich noch die Liveband. Das ganze fand statt bei milden 22 °C -- dem Indian Summer sei dank!

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